Ps. Karol Kröpcke; deutscher Schriftsteller; Werke: Lyrik, Prosa, Feuilletons, Kulturkritiken, Hörfolgen, Übertragungen franz. Lyrik, u. a. "Heimsuchung", "Wind und Zeit", "Fremde Körper", "Herbstsonett mit Hegel", "Nacht-Leben oder Geschonte Kindheit", "Etwas brennt"
* 11. März 1915 Hannover
† 21. Juni 1999 Darmstadt
Herkunft
Karl Heinrich Gustav Krolow (Pseudonym: Karol Kröpcke) war der Sohn eines Verwaltungsbeamten.
Ausbildung
Er besuchte in Hannover das Realgymnasium. 1935-1942 studierte er an den Universitäten Göttingen und Breslau Germanistik, Romanistik, Philosophie und Kunstgeschichte.
Wirken
K. ließ sich 1942 als freier Schriftsteller in Göttingen nieder. Sein "Schreib-Leben", wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung es formulierte (11.3.1985), hatte mit dem 1943 veröffentlichten Versbändchen "Hochgelebtes, gutes Leben" begonnen und war schon in den frühen Nachkriegsjahren von Resonanz und auch Erfolg begleitet. Zusammen mit Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Hans Magnus Enzensberger und Marie Luise Kaschnitz wird K. zu den bedeutendsten deutschen Nachkriegslyrikern gerechnet. Nach Meinung der Fachkritik lassen sich in seiner literarischen Produktion verschiedene Phasen unterscheiden - von der Nachkriegslyrik bis Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre über die Entwicklung zum "modernen Klassiker" etwa bis Mitte der 60er Jahre, bis zum ...